Whanganui Nationalpark

Whanganui Nationalpark

Höhepunkte:
Flüsse, Wälder, Bridge to Nowhere

Fläche: 742 km²

Lage: Zentrale Nordinsel

(Bild: bigstockphoto.com © PK2893)

Whanganui Nationalpark - steile Hänge, tiefes Wasser

Durch Hügel und Täler, vorbei an Gebirgskämmen und steilen Hängen schlängelt sich der Whanganui River. Um einen Großteil des Flusslaufes zu schützen wurde 1986 der Whanganui Nationalpark gegründet. Der 290 Kilometer lange Fluss entspringt in den Hängen des Tongariro Vulkans im Tongariro Nationalpark. Im südlichen Teil des Whanganui Nationalparks mündet er am Ort Wanganui in die Tasman Sea. Der Whanganui ist der längste schiffbare Fluss in Neuseeland. Er war schon in frühen Zeiten ein wichtiger Verkehrsweg der Maori und später auch der Europäer. Heute haben Straßen den Fluss ersetzt und was ihn schnell zu einem beliebten Ziel für Kajak-Fahrer machte. Entlang des Ufers gibt es viele angelegte Campingplätze und Hütten, so dass man gerne einige Tage auf dem Fluss verbringen kann.

Neben dem Flusslauf schützt der Park zudem die wilden, abgeschiedenen und tiefen Wälder, die sich aus verschiedenen Baum- und Pflanzenarten zusammensetzten. Sehr dominant sind immergrüne Bäume und Sträucher, gemischt mit einheimischen subtropischen Laubbäumen und Baumfarnen. Einheimische Vogelarten lassen sich an den Ufern des Whanganui Rivers regelmäßig beobachten und auf dem Wasser sogar die seltene Blue Duck (Blauente).

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Der Whanganui River schlängelt sich durch die hügelige Landschaft
(Bild: bigstockphoto.com © PK2893)
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Der Whanganui River im Ort Wanganui

Whanganui Nationalpark - Bridge to Nowhere

Die Bridge to Nowhere, zu deutsch Brücke ins Nichts, ist eine der beliebtesten Anlaufstellen für Paddler, Jetboot Touren und Wanderer. Die Brücke ist im Grunde eine ganz normale Betonkonstruktion, die einen Seitenarm des Whanganui Flusses überspannt. Besonders macht sie der Fakt, dass sie keinen Straßenzugang hat. Es ist ein Relikt der 40er Jahre, in denen versucht wurde diese Region zu besiedeln. Heute erinnert an den gescheiterten Versuch nur noch die verschwindende Straßenführung, alte Zäune, einige nicht einheimischer Bäume, vereinzelte Ziegelschornsteine und die Bridge to Nowhere.

whanganui nationalpark bridge to nowhere
(Bild: bigstockphoto.com © CreativeNaturePhotography)
whanganui nationalpark bridge to nowhere
(Bild: bigstockphoto.com © Petra S.)
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