Tongariro Nationalpark

Tongariro Nationalpark

Höhepunkte:
aktive Vulkane, Skigebiete, Chateau Tongariro, Wanderwege

Fläche: 796 km²

Lage: Zentrale Nordinsel

Der Tongariro Nationalpark - eine Vielfalt nicht von dieser Welt​

Direkt im Zentrum der Nordinsel liegt das Unesco Weltkultur- und Weltnaturerbe, der Tongariro Nationalpark. Die Landschaft des Parks bietet eine unglaubliche Vielfalt. Smaragdgrüne Seen, brodelnde Quellen und duftende Bergwiesen. Nicht zu vergessen die drei aktiven Vulkane, Tongariro (1968m), Ngauruhoe (2291m), Ruapehu (2797m), die den Park unverkennbar machen. Wie aktiv diese Vulkane sind, konnte man in den letzten Jahren und Jahrzehnten miterleben. Ngauruhoe brach zuletzt 1975 aus, der Ruapehu 1995 & 1996 und der Tongariro 2012. Trotz alledem macht es den Neuseeländern und auch den Touristen nichts aus an den Hängen des Ruapehu Ski zu fahren und die Vulkankrater zu besteigen.

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Wanderer mit Blick auf den Mount Ruapehu
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Wanderer auf einem Holzsteg in der Tussock Ebene

Den Maori, die Ureinwohner Neuseelands, war der Bereich um die Vulkane schon seit jeher heilig. So ist es nicht erstaunlich, dass viele Legenden von diesen Vulkanen handeln. Eine Legende der Ureinwohner besagt sogar, dass es einst vier Vulkane waren. Um ihr heiliges Land zu schützen, gab der Maori-Häuptling des Ngati Tuwharetoa Stammes 1887 das Land um die drei Vulkane an die Britische Krone. Dies geschah mit der Bedingung eine Schutzzone zu errichten und diese Region auf ewig für die Nachwelt zu erhalten. So entstand 1894 mit dem Tongariro Nationalpark Neuseelands erster Nationalpark. Durch viele Gesetzesänderungen und der Einbeziehung weiteren Landes ist der Park bis heute auf mehr als die dreifache Größe angewachsen.

Aktivitäten im Tongariro Nationalpark

Während des Sommers ist der spannende Park mit seinen aktiven Vulkanen von unzähligen Wanderern und Bergsteigern besucht. Der mitunter beliebteste Ausflug ist das meinst von Bergführern begleitete Tongariro Alpine Crossing. Diese Wanderung bringt so manchen Touristen an seine Grenzen, denn der Weg führt auf den 1968 Meter hohen Tongariro. Doch wer sich mal wie auf einem fremden Planeten vorkommen möchte, nimmt diese Strapazen gern auf sich. Brodelnde Krater, kochendheiße Quellen und erkaltete Laveströme belohnen über alle Anstrengungen hinweg. Die Vulkane des Parks bilden das Ende einer langen Kette von Vulkanen, die durch das Aufeinandertreffen der Indisch-Australischen und der Pazifischen Platte entstanden sind.

In der Wintersaison zwischen Juni und November ist der Park ein beliebtes Ziel für Skifahrer. Das nordwestlich des Ruapehu gelegene Whakapapa Skigebiet ist das größte dreier Skigebiete. Ein Grund dafür mag das Chateau Tongariro, ein Hotel im georgianischen Stil, sein. Dieses wurde 1929 errichtet um den Tourismus zu fördern.

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