Kahurangi Nationalpark

Kahurangi Nationalpark

Höhepunkte:
wilde Flüsse, Hochebenen, alpine Bergwiesen, Palmenwälder an er Küste

Fläche: 4520 km²

Lage: Nordwesten der Südinsel

Kahurangi Nationalpark – die vielfältige Wildnis

kahurangi nationalpark urwald
Wanderer im tiefen Urwald

Mit den Worten „Vielfältige Wildnis“ lässt sich der Kahurangi Nationalpark am besten beschreiben. Küstenwälder, Hochebenen, wilde Flüsse, Bergwiesen und das längste Höhlensystem Neuseelands unterstützen diese Aussage. Der in der Nord-West Ecke der Südinsel gelegene Park ist größtenteils bergig und durch die nördlichen Ausläufer der Neuseeländischen Alpen geprägt, nur ein kleiner Teil macht Flachland aus.

„Wertvoller Besitz“ oder auch „liebevoll gehütetes Besitz“, bedeutet Kahurangi in der Maori Sprache. Man kann das auf die artenreiche Flora beziehen. Denn im Park sind die Hälfte aller einheimischen Pflanzen Neuseelands zu finden, wobei einige von ihnen ausschließlich im Kahurangi National Park vorkommen. So wurde der Landstrich schon seit Jahrhunderten von den Ureinwohnern geachtet und geschätzt. Im Jahre 1996 wurde dieser Bereich, durch die Ernennung zum Nationalpark, dann offiziell von der Neuseeländischen Regierung geschützt.

kahurangi-nationalpark-heaphy-river
Wanderweg am Heaphy River
kahurangi nationalpark palmen am meer
Nikau-Palmen direkt am Meer

Der Kahurangi Nationalpark bietet vielen Wanderern durch sein großes Netzwerk aus Wanderwegen die Möglichkeit die Natur zu erkunden und zu erleben. Der älteste und beliebteste unter diesen Wanderwegen ist der Heaphy Track. Dieser führt abwechslungsreich vom Inland über fast 80 Kilometer durch subtropische Regenwälder und über grasbewachsene Hochebenen direkt an die Küste mit ihren beeindruckenden Palmenwäldern. Schon die Maori nutzten diese Route des Heaphy Tracks um an der Westküste Pounamu (Grünstein/Jade) zu suchen. Der Weg ist nach Charles Heaphy, einem neuseeländischen Forscher und Entdecker benannt und führt einmal komplett durch den Nationalpark. Auf seiner Wanderung wird man vom Gesang einheimischer Vögel, wie Tui, Robin (Langbeinschnäpper) und Bellbird, begleitet. Mit etwas Glück findet man vielleicht auch eine der riesigen Powelliphanta (fleischfressende Landschnecke). Diese kommen jedoch meist nur in feuchten Nächten zum Vorschein.

Kahurangi Nationalpark – Geologie des Parks

Nicht nur wanderfreudige Einheimische und Touristen finden ihren Weg in den Kahurangi Nationalpark. Auch Geologen, Höhlenforscher und Fossiliensucher sind im Park wunderbar aufgehoben. Der Park beherbergt Steinbögen, Felsformationen und -schächte, sowei geologisch interessante Erdlöcher. In den Bergen Mount Owen und Mount Arthur finden sich weit ausgedehnte Höhlensysteme. Sogar Neuseelands ältestes Fossil wurde im Park gefunden. Es ist 540 Millionen Jahre alt. In diesen und anderen kleineren Höhlen finden sich Neuseeländische Glowworms (Langhornmücken Art), Wetas und Spinnen. Mit etwas Glück findet man sogar eine der seltensten Spinnenarten der Erde, die Kahurangi Höhlenspinne, mit einer Spannweite von 10 Zentimetern. sogar Neuseelands ältestes Fossil wurde im Park gefunden. Es ist 540 Millionen Jahre alt.

kahurangi nationalpark heaphy track panorama
Panorama über den Kahurangi Nationalpark
Teilen
Drucken

Top-Themen aus unserem Blog