Arthur‘s Pass Nationalpark

Arthur‘s Pass
Nationalpark

Höhepunkte:
abgeschiedenes Hochgebirge, steile Schluchten, breite Flussbetten

Fläche: 1145 km²

Lage: Zentrale Südinsel

Arthur‘s Pass Nationalpark – das alpine Wunderland

Wenn man vom Arthur‘s Pass Nationalpark spricht, kann es manchmal zu Missverständnissen kommen. Denn es gibt den Pass, den Ort und den Nationalpark. Alle benannt als Arthur’s Pass. Namensgeber war Arthur Dudley Dobson, ein neuseeländischer Vermesser, Ingenieur und Entdecker.

Allein die Fahrt über den Arthur‘s Pass, dem mit 920 Metern höchsten Gebirgspass Neuseelands, ist ein Abenteuer für sich. Die Passstraße schlängelt sich über Brücken, entlang steiler Hänge, durch Tunnel und über spektakuläre Viadukte.

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Viadukt im Arthur’s Pass

Die außergewöhnlich schöne Berglandschaft im Arthur‘s Pass Nationalpark, mit tiefen Täler und steilen Hängen, wurde während der Eiszeiten von Gletschern geformt. Mit 16 Bergen über 2000 Metern ist der Arthur’s Pass Nationalpark ein Mekka für viele Bergsteiger. Um jedoch wirklich alles überblicken zu können muss man den höchsten Berg des Parks, den Mount Murchison mit 2400 Meter, besteigen. Wer nicht so hoch hinaus möchte oder kann, dem bleiben unzählige kurze und lange Wanderwege. Rustikale Wanderhütten laden zum übernachten ein, so dass man die guten Wanderstiefel schnüren und sich auf ein paar Mehrtageswanderungen begeben kann. Mit etwas Glück trifft man auf seinen Erkundungstouren sogar auf die wundervollen Bergpapageien, die Keas. Vor jeder Wanderung sollte man sich jedoch im Visitor Center im Ort Arthur’s Pass informieren. Nicht alle Wege sind für jedermann geeignet und auch das Wetter kann in den Bergen trügerisch sein.

Im Winter, wenn viel Schnee die Wanderwege unpassierbar macht, können sie ein paar Abfahrten im Temple Basin Skigebiet machen. Dieses ist von Juni bis Oktober geöffnet und bietet Pisten mit allen Schwierigkeitsgraden.

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Weite Blicke genießen im Arthur‘s Pass Nationalpark
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Von Stein zu Stein dem Ziel entgegen.

Arthur‘s Pass Nationalpark – eine spezielle Wetterschneise

Klimatisch teilt sich der Arthur‘s Pass Nationalpark in Ost und West. Den weniger feuchten Osten machen weitläufige Buchenwälder und breite Flussbetten aus. Der Westen ist niederschlagsreicher und weißt in den Täler einen üppigen Regenwald auf. Dieses Wetterphänomen kann man gut für Wandertouren nutzen. Oft ist es so, dass es auf der einen Seite regnet und auf der anderen Seite die Sonne scheint, oder anders herum. So muss man nicht gleich enttäuscht sein, wenn man zum Beispiel im Ort Arthur‘s Pass morgens aufwacht und Regen die Wanderlust gleich schmälert. Ein paar Kilometer weiter kann es schon ganz anders aussehen und einem Ausflug in die Natur steht nichts im Wege.

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Lange Täler und Hohe Berge im Arthur‘s Pass Nationalpark

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